Hilfe für laura

Lauras Geschichte:
Die wunderbare Nachricht, dass ich schwanger bin, kam zu unserem 4. Jahrestag, dem 17. Februar 2017. Was war das für ein Glück! Das schönste Geschenk an so einem wichtigen Tag. Leider hat es nicht lange angehalten. Die Pränataltests in Oppeln am 12. April haben das Glück komplett zerstört.


 Hypoplastisches Nasenbein, erhöhte Durchlässigkeit von 3,2 mm, und das Schlimmste – ein Fehlerbild an allen vier Herzhöhlen. Ich konnte es nicht glauben. Heute kann ich mich nur noch an meine Tränen erinnern. Ich weiß nicht mehr so richtig, was die Ärztin nach der Diagnose noch gesagt hat. Ostern war für uns kein Grund zu feiern. Wir wussten nicht, wie wir das unserer Familie mitteilen sollen. Wir haben das Thema Schwangerschaft gemieden, um nicht in Tränen auszubrechen.


Eine Woche später sind wir nach Kattowitz gefahren, um die Untersuchung zu wiederholen. Der Ersten wollten wir einfach nicht glauben. Die Durchlässigkeit des Nasenbeins ist zwar auf 2,1 mm zurückgegangen, aber der Herzfehler wurde bestätigt. In diesem Stadium wurde Dextrokardie(Rechtsherzigkeit) festgestellt, sowie Rechtsisomerie (Mängel zwischen den Herzkammern).  Leider war das Herz mit 6 mm zu klein, um einzuschätzen, wie ernsthaft der Schaden ist.

In Oppeln haben dann auf uns die Screening-Ergebnisse gewartet. Das Downsyndromrisiko betrug 1:13. Wieder Tränen und Verzweiflung. Und so viele Fragen: Was können wir noch machen? Warum hat es uns getroffen? Es gab doch in der Familie keine Fälle von angeborenen Herzfehlern.  Wir leben doch gesund – ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol. Wie konnte es dann passieren?


In Oppeln wurde uns empfohlen, am 4. Mai eine Fruchtwasserspiegelung (Amnioskopie) durchzuführen – am Geburtstag meines Bruders, der zukünftig zum Paten unserer Laura werden sollte. Bei der Untersuchung wird eine große Nadel in den Bauch gestochen, um die Gene des Kindes zu untersuchen. Ich habe keinen Schmerz gespürt, hatte nur Angst, dass der Kleinen etwas passieren und es zu einer Fehlgeburt kommen könnte…

Das Schlimmste war das Warten auf die Ergebnisse – mindestens drei bis vier Wochen, die uns wie eine Ewigkeit vorkamen. Das nächste Gespräch mit unserer Frauenärztin hatte nur ein Thema – falls der Fötus schwer krank ist, sollte man abtreiben. Mal wieder ein Schock – daran hatten wir nicht mal gedacht! In der 18. Woche sind wir nach Breslau gefahren, um das Herzecho zu untersuchen(Echokardiographie). Ich konnte einfach nicht mehr mit der Unsicherheit leben. 1,5 [besser: Anderthalb] Stunden in der Praxis und dann kam die Diagnose: Schwerer komplexer Herzfehler -  Rechter Doppelausstromventrikel (Double outlet right ventricle – DORV) und die Befürchtung, dass Laura bei der Amnioskopie auf das DiGeorge- Syndrom, welches häufig bei diesem Herzfehler gleichzeitig auftritt, gar nicht untersucht wurde. Wir wussten nicht mal, dass es so eine Erkrankung überhaupt gibt!


Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass die Untersuchung dies tatsächlich nicht umfasste. Wir haben dann für eine zusätzliche Untersuchung bezahlt, um Gewissheit zu haben, was tatsächlich mit unserem Kind passiert. In der 19. Schwangerschaftswoche kamen dann die Ergebnisse – nicht zufällig am 30. Mai, an meinem 30. Geburtstag. Ich habe mich schon daran gewöhnt, dass uns unser Baby die wichtigsten Entscheidungen und Nachrichten an besonderen Jahrestagen mitteilt. Die genetischen Fehler konnten nun ausgeschlossen werden und das war das schönste Geschenk, das ich mir hätte wünschen können.

Jetzt konnten wir uns ausschließlich auf das Herz konzentrieren. Wir wollten die sechs Wochen voller Unsicherheiten, Albträume, Aufregung und Machtlosigkeit so schnell wie möglich vergessen und ab sofort 100% unserer Kräfte dem Kampf um die Gesundheit unserer Tochter widmen.  Laura leidet an  DORV, das ist eine angeborene Fehlbildung des Herzens bei der die großen Arterien nur aus dem rechten Ventrikel entspringen. Zusätzlich gibt es ein Ventrikelseptumdefekt, welcher den einzigen Ausgang des linken Ventrikels darstellt. In unserem Fall gibt es zusätzlich den Verdacht, dass die Arterien sich kreuzen, was den Fehler noch komplexer macht.   Aus diesem Grund muss die Geburt (welche für den 26. Oktober vorhergesagt ist) in einer speziellen Klinik stattfinden. Das Neugeborene muss dann sofort Medikamente bekommen, und ist dann umgehend auf Medikamente angewiesen, die ihm das Überleben ermöglichen; ohne würde es innerhalb von 24 Stunden sterben.


Nach der Geburt muss Laura in der ersten Woche operiert werden. Unsere Hoffnung ist der ausgezeichnete Herzchirurg Prof. Malec, welcher die Operation in einer Klinik in Münster durchführen kann. Leider kostet diese Operation über 52 300.00 €). Das wäre erst der erste Schritt in unserem Kampf um die Gesundheit unseres Kindes. Für uns sind das unvorstellbar große Summen, deswegen bitte ich euch sowohl um finanzielle Unterstützung als auch um Weiterleitung der Nachricht. Mehrmals habe ich gehört, dass es keine Gerechtigkeit im Leben gibt und dass wir das Schicksal nicht verdient haben. Kein Kind hat so ein Leiden verdient! Ich glaube aber fest daran, dass es gute Menschen gibt, die uns helfen wollen. Dank eurer Hilfe und jeder Unterstützung schaffen wir es, das Geld zusammenzukriegen und unser Kind zu retten.


Helft uns bitte die Geschichte mit einem Happy-End abzuschließen!

Sie können Laura helfen, indem Sie eine Spende an folgendes Konto überweisen unter dem Verwendungszweck: „Laura Biel”

Kontoname:


Bankname: Bank BGŻ BNP Paribas SA


Die Stiftung „Fundacja Cor Infantis“ nimmt keine Provision und keine zusätzlichen Bearbeitungskosten.
Die gesamte Spendensumme wird für die Behandlung des Kindes überwiesen.